NEW YORK (dpa-AFX) - Die Androhung von US-Strafzöllen im Streit um Grönland haben nach einem feiertagsbedingt langen Wochenende am Dienstag auch die Börsen in New York unter Druck gebracht. Europas Börsen sind bereits seit Wochenbeginn auf Talfahrt.
Zwischen Washington und Europa war es am Wochenende zur Eskalation gekommen, nachdem US-Präsident Donald Trump im Streit um die zu Dänemark gehörende Insel Grönland Strafzölle gegen einige europäische Länder angedroht hatte. Ab dem 1. Februar sollen diese bei 10 Prozent liegen. Vom 1. Juni an sollen sie auf 25 Prozent steigen, sofern kein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt wird. Europäische Staats- und Regierungschefs erörtern unterdessen mögliche Gegenmaßnahmen. In den USA könnte zudem der Oberste Gerichtshof ein Urteil über die Rechtmäßigkeit von Trumps Zöllen fällen.
Der Dow Jones Industrial
"Der Grönland-Streit zeigt: Handelsstreitigkeiten sind bei weitem noch nicht beigelegt", sagte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Und sie dürften unter einer Trump-Administration wohl auch ein "Dauer-Störfeuer" bleiben./ck/he