NEW YORK (dpa-AFX) - Inmitten einer Flut von Geschäftszahlen hat der Softwarekonzern Microsoft am Donnerstag das Geschehen an den US-Börsen negativ beeinflusst. Die Standardwerte im Dow Jones Industrial
Neben den Zahlen der Tech-Riesen Meta
Der Wall-Street-Leitindex Dow Jones Industrial konnte sich dem schwachen Umfeld mit seinem Schlusskurs von 49.071,56 Punkten entziehen. Erst im späten Handel hatte er es noch mit 0,11 Prozent ins Plus geschafft. Der marktbreite S&P 500
Microsoft konnte zwar dank einer weiter hohen Nachfrage rund um Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste im zweiten Geschäftsquartal erneut kräftig wachsen, allerdings nicht mehr so deutlich wie im Vorquartal. Sorgen um die Wachstumstreiber mischten sich mit Bedenken wegen stark gestiegener Kosten. Die Aktien konterten ihre jüngste Erholung mit dem tiefsten Stand seit Ende April. In der Breite wurden auch andere Softwarewerte wie etwa Salesforce
Die Meta-Anteile konnten dies an der Nasdaq mit einem Kursanstieg um mehr als zehn Prozent nicht aufwiegen. Der Facebook-Mutterkonzern überzeugte mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnwachstum, das die Aktien auf den höchsten Stand seit Ende Oktober trieb. Das Werbegeschäft des Internetkonzerns nehme weiter Fahrt auf und zeige den positiven KI-Einfluss, urteilte Goldman-Sachs-Experte Eric Sheridan.
Beim dritten Tech-Riesen aus dem Kreis der "Magnificent 7", dem Elektroautobauer Tesla, kamen die neuesten Nachrichten mit einem Abschlag von 3,5 Prozent nicht gut an. Die Gewinnschätzungen waren zwar übertroffen worden, doch es wurden Milliarden-Investitionen zur Umstrukturierung der Produktion angekündigt. Konzernchef Elon Musk setzt auf eine Zukunft mit Robotern und Robotaxis.
Im Dow gab es einige Gegengewichte zu Microsoft. Die Titel von IBM
Zweiter im Dow wurden nach Zahlenveröffentlichung die Anteile von Honeywell
Die Titel von Visa
Einen Rekord aufstellen konnten die Titel des Rüstungskonzerns Lockheed Martin