NEW YORK (dpa-AFX) - Einen Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed geht die Erholung am New Yorker Aktienmarkt zunächst in die Fortsetzung. Den Gewinnen stand nicht im Wege, dass im Iran-Krieg weiter keine Entspannung abzusehen ist und die Ölpreise wieder etwas anzogen. Binnen der ersten Handelsstunde nahm der Schwung bei den Aktienkursen jedoch wieder etwas ab.
Der Leitindex Dow Jones Industrial
Der Iran hat seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Persischen Golf zuletzt verstärkt - und das zu einem Zeitpunkt, an dem Sorgen wegen möglicher Lieferengpässe beim Öl die Konjunkturhoffnung bremsen und Inflationsgefahren verstärken. "Die Tendenz geht eindeutig dahin, dass die Zentralbanken restriktiver agieren werden, als es die Märkte wünschen", sagte der Investmentchef Andrew Chorlton von M&G Investment Managers.
Die Finanzmärkte dürften am Mittwoch vor allem die Pressekonferenz von Notenbankchef Jerome Powell im Anschluss an die Zinsentscheidung und die Projektionen der Fed-Mitglieder im Blick haben. Außerdem rückt der im Mai anstehende Führungswechsel näher. Powell übergibt dann sein Amt an den von US-Präsident Donald Trump nominierten Kevin Warsh.
Aktien von US-Banken waren am Dienstag vor dem Zinsentscheid auf Erholungskurs nach bisher schwachem Jahresverlauf, der zuletzt von Konjunktursorgen geprägt war. Im Kreditgeschäft können sie theoretisch davon profitieren, wenn das Zinsniveau höher bleibt. Im Dow waren die Titel von Goldman Sachs
Nvidia entwickelten sich im Kreise der "Magnificent 7" aber relativ träge mit einem nur knappen Plus von 0,1 Prozent. Hier gab es die Nachlese von Aussagen des Konzernchefs Jensen Huang auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz GTC. Der Experte Atif Malik von der Citigroup schrieb vom "beruhigenden Gefühl", dass der Chipkonzern bei Innovationen weiter den Takt vorgibt. Von solchen Aussagen können die Aktien nach ihrem Rekordlauf der vergangenen Jahre aber schon länger nicht mehr groß profitieren.
Im erweiterten Chipsektor profitierten die Titel von Qualcomm
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