NEW YORK (dpa-AFX) - In einem weiterhin von Nervosität geprägten Umfeld könnten die US-Börsen am Montag im frühen Handel wieder einen Erholungsversuch starten. Nach den deutlichen Kursverlusten, die den Dow Jones Industrial
Anleger schwanken weiterhin zwischen Hoffen und Bangen, was die Lage im Nahen Osten betrifft. Vage Hoffnung auf ein vielleicht doch näher rückendes Ende der Militäroperationen im Iran machte eine Mitteilung von US-Präsident Donald Trump, der auf seiner Plattform Truth Social wieder einmal von Fortschritten und dem möglichen Fall einer Einigung schrieb. Er verwies dabei auf angeblich ernsthafte Gespräche mit einem neuen Regime.
An den vom Iran-Krieg beeinflussten Ölmärkten blieb die Lage jedoch angespannt, nachdem die islamistische Huthi-Miliz am Samstag an der Seite Teherans in den Krieg eingetreten war. US-Präsident Donald Trump erwägt derweil laut dem "Wall Street Journal" einen Einsatz von Bodentruppen zur Bergung von hochangereichertem iranischem Uran. Weiterhin ein Thema bleibt auch eine mögliche Einnahme der Ölinsel Charg.
"Da das iranische Regime weiterhin an der Macht ist und die faktische Kontrolle über die Straße von Hormus hat, die globalen Energiereserven sinken und sich angereichertes Uran noch immer im Land befindet, ist ein Weg zu einer für alle Seiten akzeptablen Verhandlungslösung kaum absehbar", schrieb am Montag ein Expertenteam der UBS um den Anlagestrategen Mark Haefele. Die Experten raten deshalb weiterhin zu einer Strategie der Risikoabsicherung.
Die Ölpreise blieben hoch, denn ein Fass der US-Sorte WTI kostete zuletzt wieder mehr als 100 US-Dollar. Dies führte dazu, dass Aktien der Ölkonzerne Chevron
Ein Kursplus von 4,6 Prozent zeichnete sich vor dem Auftakt bei den Aktien von Expedia
Um 6,6 Prozent nach unten geht vorbörslich der Kurs von Sysco
Die Titel des US-Biopharmaunternehmens Viridian Therapeutics