NEW YORK (dpa-AFX) - Die jüngste Erholung des Dow Jones Industrial
Der Dow gab zuletzt um 0,4 Prozent auf 46.389 Punkte nach. Für die verkürzte Börsenwoche deutet sich damit ein Plus von fast 3 Prozent an. An Karfreitag findet kein Handel statt, die Börsen öffnen wieder am Montag.
Der marktbreite S&P 500
Trump stellte in einer Rede am Vorabend zwar erneut ein Ende des Krieges in Aussicht, bekräftigte aber frühere Drohungen. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, sagte er. Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben, potenziell wie schon angekündigt auch gegen Kraftwerke des Landes. "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen", sagte Trump. In der Zwischenzeit liefen weitere Gespräche.
Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Markets schrieb: "Die Börsen hatten gerade begonnen, eine friedlichere Zukunft einzupreisen - da schickt der US-Präsident neue Drohungen in Richtung Teheran."
Für nur etwas Entspannung sorgte zwischenzeitlich eine Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA, wonach der Iran derzeit an einem Protokoll mit dem Land Oman zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus arbeite. Dabei gehe es unter anderem um eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge, hieß es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister.
Die Anleger reagierten nach wie vor sehr stark auf Schlagzeilen und Äußerungen rund um den Iran-Krieg, sagte Mark Hackett, leitender Marktstratege beim Vermögensverwalter Nationwide Investment Management. Dem Experten zufolge ist es unwahrscheinlich, dass der Markt einen anhaltenden Aufwärtstrend verzeichnen wird, solange es keine konkreten Anzeichen für eine Deeskalation gibt.
Deutliche Schwäche zeigten die Aktien von Fluggesellschaften, denn der weiter gestiegene Ölpreis verteuert das Kerosin und erhöht damit die Kosten für die Unternehmen. So fielen Southwest Airlines
Auch Papiere von Halbleiter-Unternehmen wurden gemieden. So sackten Arm Holdings
Aktien von Tesla