NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben nach einer starken Woche uneinheitlich geschlossen. Die Waffenruhe im Iran bleibt fragil. Vor den am Wochenende geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan drohte US-Präsident Donald Trump Teheran mit weiteren Angriffen, sollten die geplanten Friedensgespräche scheitern.
Aktuelle US-Konjunktur- und Inflationsdaten hatten nur wenig Einfluss auf die Notierungen. Von den Ölpreisen, die seit dem Iran-Krieg der wichtigste Taktgeber für die globalen Börsen sind, kamen keine neuen Impulse. Sie notierten etwa auf Vortagesniveau, womit sich an den Inflations- und Konjunkturerwartungen nichts änderte.
Der Dow Jones Industrial
Die Stimmung der Verbraucher in den USA - gemessen am Konsumklimaindex der Universität Michigan - trübte sich im April stärker als erwartet ein und fiel auf ein Rekordtief. Unterdessen trieb der Iran-Krieg die US-Inflationsrate im März deutlich nach oben. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,3 Prozent, verglichen mit 2,4 Prozent im Februar. Volkswirte hatten im Schnitt allerdings mit einem noch etwas stärkeren Anstieg auf 3,4 Prozent gerechnet. Experten gehen nun überwiegend davon aus, dass die US-Notenbank vorerst nicht an der Zinsschraube dreht und zunächst die weitere Entwicklung abwarten wird.
Branchenseitig im Fokus standen erneut Softwarewerte, die tags zuvor wieder einen schwarzen Tag verzeichneten. Der Sektor leidet bereits seit einiger Zeit stark unter KI-Verdrängungssorgen. Mit dem Nahostkrieg wurde die Situation für die Anleger nicht besser. Citigroup strich nun ihre Empfehlungen für einige Werte, was unter anderem die Aktien von Docusign
Eine skeptische Analystenstudie sorgte bei den Papieren von Nike
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Für die Titel von Organon