PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich mit leichten Gewinnen aus dem Markt gegangen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Im Anlegerfokus stand die angespannte Lage in der Golfregion und die weiter gestiegenen Ölpreise. Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die Straße von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Zudem ist die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, erneut in Kraft. "Die Straße von Hormus bleibt der Taktgeber für Ölpreis, Inflation und Börsen", fasste Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Lage zusammen
Unterdessen ist US-Präsident Donald Trump nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus wieder von seiner Idee abgerückt. Nach "äußerst produktiven Gesprächen" mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Gebühr "durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Die Telekomwerte litten unter den Abgaben von Ericsson
Auch der Luxussektor musste Federn lassen. Auffallend schwach waren EssilorLuxottica
Zu den Gewinnern zählten dank der hohen Ölpreise dagegen die Aktien der Ölkonzerne. Auch mit den Stahlwerten ging es nach oben, die damit ihre jüngste Erholung fortsetzten. Sie profitierten erneut von protektionistischen Maßnahmen der Europäischen Union (EU) für Stahlimporte. Hinzu kamen steigende Stahlpreise in der EU. ArcelorMittal