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Kritik in Brandenburgs CDU an Rentenplänen

31.07.2026
um 13:32 Uhr

POTSDAM (dpa-AFX) - Die Pläne zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren stößt auch in der Brandenburger CDU auf Unmut. Der stellvertretende CDU-Fraktionschef Frank Bommert stellte sich hinter die Kritik der Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder. "Da bin ich vollkommen dabei", sagte Bommert der Deutschen Presse-Agentur. "Da sollte die Rente an die Lebensleistung angepasst werden."

Merz will Empfehlungen umsetzen

Die Rentenkommission hat empfohlen, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Sie ist als "Rente mit 63" bekannt, auch wenn der vorzeitige Renteneintritt faktisch heute erst ab 64,5 Jahren möglich ist. Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) hatten angekündigt, alle Empfehlungen der Expertenkommission vollständig umzusetzen.

Kritik von Ost-Regierungschefs

Die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Michael Kretschmer, Sven Schulze und Mario Voigt, stellten sich am Donnerstag gegen die Abschaffung. Auch Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) wandte sich gegen die Pläne. "Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter auch finanziell abgesichert sein", sagte Woidke. Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Regierungschefin Manuela Schwesig hatte sich bereits im Juni entsprechend kritisch geäußert./vr/DP/mis