PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Nach zwei schwachen Handelstagen hat der EuroStoxx 50
Der EuroStoxx fiel um 0,11 Prozent auf 6.362,15 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer Leitindex SMI
Indes werde die Stimmung an den Finanzmärkten mit Blick auf die kommenden geldpolitischen Entscheidungen immer nervöser, schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Dabei spielten die Entwicklungen an den Energiemärkten eine zunehmend wichtigere Rolle: "Je höher die Ölpreise steigen, desto mehr Inflationsdruck entsteht, und desto mehr sind die Notenbanken zum Handeln gezwungen." In Europa habe sich die Europäische Zentralbank bereits für einen weiteren Zinsschritt nach oben im September ausgesprochen und wolle damit den Preissteigerungstendenzen entgegenwirken.
Aus Sektorsicht gerieten Einzelhandelsaktien
Gefragt waren hingegen die Banken
Nach einer Kaufempfehlung der US-Bank Goldman Sachs setzten die Aktien der Deutschen Bank ihre jüngste Gewinnserie fort und legten um gut ein Prozent zu. "Die Deutsche Bank startet eine Ära höherer Profitabilität", schrieb Analyst Chris Hallam. Angetrieben werde sie durch eine bessere Ertragsdynamik und den operativen Hebel. Besonders positiv hebt der Experte hervor, dass diese Entwicklung ab 2027 mit einer deutlich größeren Flexibilität beim Kapital begleitet werde. Die Anteilscheine von ING zogen um 2,4 Prozent an, nachdem die US-Bank Morgan Stanley diese hochgestuft hatte.
Unter den weiteren Einzelwerten stiegen die Aktien von L'Oreal
An der "Footsie"-Spitze gewannen die Papiere von Intercontinental Hotels