PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50
Der Leitindex der Eurozone fiel bis zum Mittag um mehr als ein Prozent auf 6.259 Punkte. Damit bewegt sich das Börsenbarometer mittlerweile auf dem Niveau von Ende Juli.
Außerhalb der Eurozone hingegen wurden Kursgewinne verzeichnet. Hier griffen die Anleger verstärkt bei als defensiv geltenden Branchen wie dem Pharma-
Derweil legte der britische FTSE 100
Europaweit litten die Rohstoffwerte
Am Wochenende hatte es einige Rückschläge für den Ölmarkt gegeben. So setzt der Konflikt im Nahen Osten den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien heftig unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen muss das Königreich nach Drohnenangriffen auch eine wichtige Pipeline abschalten. Zudem wurde das für diesen Montag geplante Außenministertreffen der Staaten am Persischen Golf im Oman nach Angaben aus Maskat verschoben.
Technologiewerte sackten zum Wochenstart um 2,5 Prozent ab. Sie gelten wie die Rohstofftitel als konjunktursensibel, litten aber zudem unter aufkommenden Forderungen nach einer verlangsamten Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Nach dem Schock eigenständiger KI-Hacking-Attacken sei er besorgt, dass in sechs bis zwölf Monaten ein KI-Schwarm in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden Dollar Schaden zu verursachen, fürchtet Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic.
Unter den Einzelwerten traf es viele Werte mit Fantasie bei dem Trendthema KI hart. So fielen die Papiere des Chipkonzerns Infineon
Ferner bewegten Analystenkommentare die Kurse. So fielen die Anteilsscheine von Stellantis
Mit Blick auf Renault
In Mailand freuten sich die Anleger von Campari