PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am Dienstag weiter zur Schwäche geneigt. Sie litten damit unter Zurückhaltung vor der US-Zinsentscheidung am Mittwoch. "In Amerika haben die jüngsten Inflationsdaten dazu geführt, dass die Märkte eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed am Mittwoch als wahrscheinlicher erachten", stellte Ann-Katrin Petersen, Kapitalmarktstrategin bei BlackRock, fest.
Der EuroStoxx 50
Weiterhin gab es Druck von der Anleiheseite und dem Ölpreis. "Der Ölpreis bleibt hartnäckig hoch", so Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Gleichzeitig hat die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen die Marke von fünf Prozent erreicht - das ist Gift für Aktien."
Schwächster Sektor waren die Finanzwerte, die unter den Verlusten der UBS
Zu den Verlierern gehörten zudem die Luxuswerte. Konjunkturdaten zum wichtigen chinesischen Markt waren enttäuschend ausgefallen: Die Einzelhandelsumsätze waren im August unter den Erwartungen geblieben und zeugten damit von dem schleppenden Konsum in China. Aktien von LVMH