ROM (dpa-AFX) - In Italien halten einzelne Mineralölkonzerne an ihren selbst gesetzten Preisobergrenzen für Diesel und Benzin fest - mit dem Auslaufen staatlicher Rabatte wird es laut Nachrichtenagentur Ansa an der Zapfsäule nun dennoch etwas teurer.
Der Energiekonzern Eni
Die Verbraucherschutzorganisation Codacons kritisierte, dass die Aussetzung der Senkung der Verbrauchsteuer zu ersten Preisanstiegen an den Tankstellen geführt und damit die Welle der Preissenkungen unterbrochen habe, die zuvor mit den freiwilligen Rabatten der Tankstellen zu verzeichnen war.
Nach Eni hatten auch Q8 und Tamoil angekündigt, diesen Monat den Preisdeckel beizubehalten. Die Tankstellenbetreiber waren damit einem Appell der Regierung nachgekommen.
Die hohen Preise treffen nicht zuletzt die Landwirte. In Kalabrien protestierten Bauern mit einer Blockade von Tanklastwagen gegen hohe Treibstoffkosten. Auf der Mittelmeerinsel Lampedusa hatten Fischer gegen die hohen Dieselpreise demonstriert. Fischerboote blieben im Hafen, an der Mole hingen Protestbanner./sd/DP/nas