NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem jüngsten Kursrückschlag hat der designierte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch einer möglichen Erholung der US-Börsen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Rund eine Stunde vor dem Börsenstart taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial
Zuvor hatten die Indizes höher notiert. Dann aber berichtet der Fernsehsender "CNN", der Trump könnte den nationalen wirtschaftlichen Notstand ausrufen, um auf dieser Basis die von ihm angekündigten Importzölle durchsetzen zu können. Das schürte abermals Inflations- und damit Zinssorgen.
Am Dienstag hatte vor allem der technologielastige Auswahlindex deutlich unter freundlichen Stimmungsdaten aus der amerikanischen Wirtschaft gelitten. Eine gute Konjunkturentwicklung macht eine weitere Lockerung der US-Geldpolitik weniger wahrscheinlich. Daten des Arbeitsmarktdienstleisters ADP für die Privatwirtschaft fielen nun am Mittwoch zwar schwächer als erwartet aus, halfen den Kursen aber nicht. Derweil kletterten die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen erstmals seit April vergangenen Jahres wieder über die Marke von 4,7 Prozent.
Im späteren Handelsverlauf könnte noch die Veröffentlichung des Protokolls zur letzten Sitzung der US-Notenbank Fed Hinweise auf deren künftigen Kurs liefern. Mitte Dezember hatten die Währungshüter wie schon erwartet zum dritten Mal in Folge ihren Leitzins gesenkt. Sie sagten aber für 2025 wegen der hartnäckig erhöhten Inflation weniger Zinssenkungen als bisher voraus.
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