NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran und dem daraus resultierenden Ölpreisanstieg dürften die US-Aktienmärkte mit negativer Tendenz in die neue Börsenwoche starten. Für Belastung sollte auch die deutlich negative Kursreaktion auf die Quartalszahlen der Investmentbank Goldman Sachs
Für den Dow Jones Industrial
In Reaktion auf die abgebrochenen Nahost-Gespräche kündigte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus an. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.
Entsprechend sind die Ölpreise am Montag wieder gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni kletterte wieder über die Marke von 100 Dollar. Zuletzt notierte er bei rund 102 Dollar und damit rund sieben Prozent über dem Niveau vom Freitagabend. Dies sorgte bei den Aktien von Chevron
Dagegen sackten die Papiere der Fluggesellschaften United Airlines
Goldman Sachs hat im ersten Quartal einen überraschend starken Gewinnsprung erzielt. Analysten bemängelten aber, dass die Erträge im Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen um zehn Prozent gefallen sind. Die Goldman-Aktien sackten vorbörslich um 4,3 Prozent ein. In diesem Abwärtssog fielen die Papiere des Konkurrenten JPMorgan
Für die Titel von Nike
Die Anteilsscheine von Children?s Place