FRANKFURT (dpa-AFX) - Leonardo
Mehr als neun Millionen Menschen haben dies bereits getan, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Das Votum findet bei der endgültigen Entscheidung des EZB-Rates Berücksichtigung, die Ende 2026 fallen soll. Bis die neugestalteten Banknoten in Umlauf gebracht werden, wird es noch eine Weile dauern.
Berühmte Persönlichkeiten oder Flüsse und Vögel
In einer Vorauswahl für die Motive hatte die EZB zwei Themen festgelegt. Für jedes liegen jeweils fünf Vorschläge zur Umsetzung vor:
* "Europäische Kultur": Auf der Vorderseite der Scheine sind berühmte Europäer wie Ludwig van Beethoven, Marie Curie und Leonardo da Vinci verewigt. Die Rückseiten zeigen etwa Darstellungen von Straßenkünstlern oder einem Sängerfest.
* "Flüsse und Vögel": Fokus ist in diesem Fall die
"Widerstandskraft und Vielfalt der natürlichen Ökosysteme Europas". Unter anderem Eisvogel und Weißstorch kommen zu Ehren. Auf der Rückseite der Scheine werden europäische Institutionen abgebildet, zum Beispiel das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die EZB.
Fälschung der Scheine soll noch schwerer werden
Die neuen Euro-Scheine sollen zudem zusätzliche Sicherheitsmerkmale enthalten, um Kriminellen das Herstellen von Falschgeld weiter zu erschweren. Zudem wollen die Euro-Währungshüter die Umweltfolgen der Produktion verringern: Die Scheine sollen länger halten. Ein weiterer Aspekt: Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sollen die Banknoten besser erkennbar sein.
Die ersten Euro-Banknoten wurden am 1. Januar 2002 ausgegeben. Seit Mai 2019 ist die zweite Generation der Scheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen komplett. Der Euro ist gemeinsame Währung von rund 358 Millionen Menschen in 21 Ländern der Europäischen Union./ben/DP/jha