DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Energiekonzern RWE
Das "Handelsblatt" hatte zudem in der vergangenen Woche berichtet, dass die zum tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky gehörende EPH ebenfalls ein Gebot abgegeben habe. KKR, RWE, Brookfield, CPPIB und Uniper wollten sich nicht äußern, Equinor war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Für RWE stellt das Angebot eine Kehrtwende dar, nachdem Vorstandschef Markus Krebber im August in einer Telefonkonferenz mit Analysten erklärt hatte, das Unternehmen sei nicht an einem Kauf von Uniper interessiert. Mit Equinor, das selbst mehrheitlich im Staatsbesitz ist, unterhält Uniper bereits geschäftliche Beziehungen und hat erst Ende August einen großen Erdgas-Liefervertrag mit den Norwegern abgeschlossen.
Uniper hat als Gasimporteur und Kraftwerksbetreiber eine große Bedeutung für Deutschlands Energiesicherheit. Das Unternehmen ist derzeit fast vollständig in deutschem Staatsbesitz. Bis Ende 2028 muss Deutschland seine Anteile aber wieder auf höchstens 25 Prozent plus eine Aktie verringert haben./nas/men/mis